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Energieprojekte für Gewerbe und Industrie

Von der ersten Analyse bis zum umsetzbaren Energieprojekt.

GridFlex bringt Photovoltaik, Speicher, Ladeinfrastruktur und Netzanschluss mit Wirtschaftlichkeit und Finanzierung zusammen. Als ein strukturiertes Projekt statt vieler Einzelangebote.

Aus vielen Einzelteilen wird ein System

Scrollen — das Zeichen setzt sich zusammen

Positionierung

Wir verkaufen keine Module. Wir machen Energieprojekte umsetzbar.

Ein Energieprojekt im Gewerbe ist selten eine reine Technikfrage. Dachstatik, Lastgang, Netzkapazität, Genehmigung, Finanzierung und Betrieb hängen voneinander ab. Wer nur eine dieser Fragen beantwortet, schiebt die anderen nach hinten — und merkt es erst, wenn es teuer wird.

Abb. 01 Gewerbedach mit Photovoltaik. Stimmungsbild, kein GridFlex-Projekt.
  • Technik

    01

    Was ist am Standort möglich? Erzeugung, Speicher, Laden und Netzanschluss werden als ein System geplant, nicht als vier Gewerke.

    • Dach, Fassade, Fläche
    • Lastgang und Gleichzeitigkeit
    • Anschlusspunkt und Spannungsebene
  • Wirtschaft

    02

    Was rechnet sich? Eigenverbrauch, Lastspitzen, Vermarktung und Förderung stehen in einer Betrachtung, nicht in vier Angeboten.

    • Eigenverbrauch statt Einspeisung
    • Leistungspreis und Spitzen
    • Varianten statt Versprechen
  • Organisation

    03

    Wer macht was, wann? Ein Ansprechpartner hält Planung, Netzbetreiber, Finanzierung und ausführende Firmen zusammen.

    • Eine Schnittstelle
    • Klare Übergaben
    • Entscheidungen in der richtigen Reihenfolge

Aus der Praxis

Woran Projekte hängen bleiben.

Vier Muster, die immer wieder auftauchen. Keines davon ist ein Technikproblem — alle vier entstehen, weil Fragen in der falschen Reihenfolge gestellt werden.

  1. 01

    Das Angebot kommt vor der Analyse

    Situation

    Eine Anlagengröße steht fest, bevor jemand den Lastgang gesehen hat.

    Folge

    Die Anlage passt zur Dachfläche, aber nicht zum Verbrauch. Der Eigenverbrauchsanteil bleibt niedrig.

    Was wir anders machen

    Zuerst den Lastgang lesen, dann die Auslegung daraus ableiten.

  2. 02

    Die Netzanfrage kommt zu spät

    Situation

    Technik und Finanzierung stehen, dann erst geht das Anschlussbegehren raus.

    Folge

    Die Rückmeldung des Netzbetreibers hat eigene Fristen. Der Zeitplan verschiebt sich.

    Was wir anders machen

    Die Netzfrage früh stellen, parallel zur Vorplanung.

  3. 03

    Der Speicher wird nach Gefühl bemessen

    Situation

    Die Speichergröße wird aus der Anlagenleistung abgeleitet statt aus dem Lastprofil.

    Folge

    Zu groß kostet unnötig, zu klein kappt die Lastspitze nicht — der teuerste Effekt bleibt aus.

    Was wir anders machen

    Aus 15-Minuten-Werten dimensionieren und Varianten gegeneinander rechnen.

  4. 04

    Jedes Gewerk hat seinen eigenen Plan

    Situation

    PV, Speicher, Ladepunkte und Elektrik werden einzeln beauftragt.

    Folge

    Niemand verantwortet die Schnittstellen. Verzögerungen schiebt jeder dem nächsten zu.

    Was wir anders machen

    Ein Ansprechpartner über alle Phasen, mit klaren Übergaben.

Was Warten kostet

Jede Stunde ohne Entscheidung läuft mit.

Lastspitzen, ungenutzte Dachflächen, zu spät gestellte Netzanfragen: Die Kosten eines Energieprojekts entstehen nicht erst beim Bau, sondern davor. Was hier läuft, ist die Rechenlogik — die Werte setzen wir ein, sobald Ihre Zahlen vorliegen.

Platzhalter · Werte und Quelle folgen

00 : 00 : 00

Seit dem Aufruf dieser Seite

— kWhnicht genutzt — €rechnerischer Gegenwert

  • Lastspitze — kW aus dem Lastgang
  • Arbeitspreis — ct/kWh aus dem Liefervertrag
  • Dachfläche — m² aus Plan und Statik
  • Netzanfrage — Wochen Laufzeit beim Netzbetreiber

Reihenfolge

Der Netzanschluss entscheidet über Größe und Zeitplan eines Projekts. Nicht das Modul.

Deshalb steht die Netzfrage bei uns am Anfang, nicht am Ende.

PV, Speicher, Laden, Netz

Vier Bausteine, ein System.

Jeder Baustein verändert die anderen. Deshalb planen wir sie gemeinsam.

Speicher & Netz im Detail

Die Belegung folgt dem Verbrauch, nicht der größten Modulzahl. Das verändert die Wirtschaftlichkeit stärker als die Wahl des Moduls.

Die Größe kommt aus dem Lastprofil. Ein zu großer Speicher kostet, ein zu kleiner kappt die Spitze nicht.

Ladepunkte sind selten das Problem, der Anschluss ist es. Deshalb steht er in der Planung vorn.

Die Netzanfrage hat eigene Fristen. Wer sie spät stellt, verschiebt den ganzen Zeitplan.

Erzeugung dort, wo verbraucht wird. Ausrichtung, Belegung und Anschluss werden aus dem Lastgang abgeleitet.

  • Dachfläche und Statik
  • Ausrichtung und Neigung
  • Verschattung
  • Eigenverbrauchsanteil
  • Einspeisung

Speicher verschieben Energie in die Stunden, in denen sie gebraucht wird, und kappen teure Lastspitzen.

  • Lastprofil in 15-Minuten-Werten
  • Leistungsspitzen
  • Ladezyklen
  • Aufstellort und Brandschutz
  • Netzdienlicher Betrieb

Ladepunkte verändern den Verbrauch eines Standorts. Wir planen sie mit dem Netzanschluss, nicht daneben.

  • Anzahl und Leistung der Ladepunkte
  • Nutzungsprofil der Flotte
  • Lastmanagement
  • Abrechnung
  • Ausbaustufen

Der Netzanschluss entscheidet oft über Größe und Zeitplan eines Projekts. Deshalb steht er bei uns am Anfang.

  • Anschlussleistung
  • Netzverknüpfungspunkt
  • Spannungsebene
  • Netzanfrage und Fristen
  • Stromqualität

Standortanalyse

Was wir prüfen, bevor wir planen.

Eine belastbare Planung beginnt mit Daten, nicht mit einem Modulkatalog. Diese Grundlagen erheben wir am Anfang — sie entscheiden über Größe, Zeitplan und Wirtschaftlichkeit des Projekts.

Erhebungsbogen · Auszug 7 Positionen
ParameterGrundlageErgebnis
01Lastgang 15-Minuten-Werte des Messstellenbetreibers Eigenverbrauch, Lastspitzen
02Dachflächen Pläne, Statik, Begehung Belegung, Ertragsprognose
03Netzanschluss Anschlussleistung, Auskunft des Netzbetreibers Einspeisung, Ausbaugrenzen
04Speicher Lastprofil, Tarifstruktur Größe, Betriebsweise
05Ladebedarf Flotte, Nutzungszeiten Ladepunkte, Lastmanagement
06Stromqualität Messung über eine typische Woche Oberschwingungen, Blindleistung
07Finanzierung Unternehmensziele, Bilanz Projektstruktur

Vorgehen

Sieben Schritte vom Gespräch bis zum laufenden Betrieb.

Jede Phase endet mit einer Entscheidung, die die nächste möglich macht.

  1. Phase 01

    Erstgespräch

    Ziele, Standorte, Verbrauch und Rahmenbedingungen aufnehmen.

    Grobe Richtung
  2. Phase 02

    Standortanalyse

    Flächen, Lastgang, Netzsituation und Potenzial bewerten.

    Belastbare Grundlage
  3. Phase 03

    Vorplanung

    Anlagenkonzept und Varianten technisch ausarbeiten.

    Konzept und Varianten
  4. Phase 04

    Netz und Genehmigung

    Netzanfrage stellen, Anschluss und Genehmigungen klären.

    Verbindlicher Rahmen
  5. Phase 05

    Wirtschaftlichkeit

    Varianten rechnen, Finanzierung und Struktur festlegen.

    Entscheidungsgrundlage
  6. Phase 06

    Umsetzung

    Ausschreibung, Vergabe, Bauüberwachung und Inbetriebnahme begleiten.

    Anlage in Betrieb
  7. Phase 07

    Betrieb

    Monitoring, Optimierung und, wo sinnvoll, Vermarktung.

    Laufende Optimierung

Die Phasen sind einzeln beauftragbar. Wer nur die Standortanalyse braucht, bekommt die Standortanalyse — mit einem Ergebnis, das auch ohne uns weiterverwendbar ist.

Das Vorgehen im Detail

Ganzheitliche Energieberatung

Eine Schnittstelle statt sechs Baustellen.

In einem Energieprojekt reden viele mit: Geschäftsführung, Technik, Planer, Netzbetreiber, Banken oder Fonds und die ausführenden Firmen. GridFlex hält die Fäden zusammen, übersetzt zwischen den Beteiligten und sorgt dafür, dass Entscheidungen in der richtigen Reihenfolge fallen.

  • 01Ein fester Ansprechpartner über alle Phasen
  • 02Technische und wirtschaftliche Entscheidungen auf einer Grundlage
  • 03Klare Übergaben zwischen Planung, Netz, Finanzierung und Umsetzung
4 Systembausteine PV, Speicher, Laden, Netz
7 Projektphasen von der Analyse bis zum Betrieb
3 Perspektiven Technik, Wirtschaft, Organisation
1 Ansprechpartner über das gesamte Projekt

Strukturwerte des Konzepts, keine Leistungskennzahlen.

Abb. 03

Zwischen Dach und Netz liegt mehr als ein Kabel.

Anschlussleistung, Spannungsebene, Netzverknüpfungspunkt, Stromqualität: Was am Übergabepunkt gilt, bestimmt, was auf dem Dach möglich ist.

Umspannanlage. Stimmungsbild, kein GridFlex-Projekt.

Finanzierung und Projektstruktur

Finanzierung ist Teil der Planung.

Die beste technische Lösung hilft wenig, wenn sie nicht zur Bilanz passt. Deshalb entwickeln wir die Projektstruktur gemeinsam mit der Technik und stimmen sie mit Finanzierungspartnern ab.

Welche Struktur passt, hängt vom Unternehmen ab. Wir rechnen Varianten, keine Versprechen.

Finanzierung und Modelle
  • 01

    Eigeninvestition

    Die Anlage gehört dem Unternehmen, mit voller Wirkung auf Kosten und Bilanz.

  • 02

    Pacht und Contracting

    Fläche oder Betrieb in andere Hände geben, ohne selbst zu investieren.

  • 03

    Finanzierungspartner und Fonds

    Abstimmung mit Banken, Fonds und Investoren, passend zu Größe und Laufzeit.

  • 04

    PPA und Vermarktung

    Stromabnahme und Vermarktung über langfristige Verträge, wo es sinnvoll ist.

  • 05

    Steuerliche Gestaltung

    Gegebenenfalls Investitionsabzugsbetrag (IAB), in Abstimmung mit der Steuerberatung.

Häufige Fragen

Was Unternehmen vorher wissen wollen.

01 Wir haben schon ein Angebot vorliegen. Bringt eine Analyse jetzt noch etwas?

Ja, gerade dann. Ein Angebot beschreibt eine Lösung, nicht die Frage dahinter. Mit Lastgang und Netzsituation lässt sich prüfen, ob die vorgeschlagene Größe zum Verbrauch passt — und worauf sich der Preis eigentlich bezieht.

02 Müssen wir alles bei GridFlex beauftragen?

Nein. Jede Leistung ist einzeln beauftragbar. Die Ergebnisse sind so aufbereitet, dass Ihre Planer oder Installateure damit weiterarbeiten können, auch ohne uns.

03 Wie lange dauert es bis zur Entscheidungsgrundlage?

Das hängt davon ab, wie schnell Lastgang, Pläne und die Auskunft des Netzbetreibers vorliegen. Die Netzanfrage hat eigene Fristen, die niemand verkürzen kann — deshalb stellen wir sie früh.

04 Verkauft GridFlex Anlagen oder Komponenten?

Nein. Wir planen, rechnen und begleiten. Die Ausführung übernehmen Fachfirmen, die gemeinsam mit Ihnen ausgewählt werden.

05 Was, wenn sich das Projekt am Ende nicht rechnet?

Dann steht das in der Wirtschaftlichkeitsbetrachtung, und zwar bevor investiert wird. Eine belastbare Absage ist ein Ergebnis, kein Scheitern.

06 Arbeiten Sie auch mit mehreren Standorten?

Ja. Mehrere Standorte werden zuerst einzeln bewertet und dann priorisiert — nach Potenzial, Netzsituation und Aufwand.

Erstgespräch

Sie planen ein Energieprojekt an Ihrem Standort?

Im ersten Gespräch klären wir Ziele, Flächen und Netzsituation. Danach wissen Sie, welche Fragen zuerst beantwortet werden müssen — und was zu klären ist, bevor investiert wird.

  • Rund 30 Minuten, ohne Vorbereitung
  • Einschätzung zu Flächen, Verbrauch und Netzsituation
  • Vorschlag für die nächsten Schritte, schriftlich
  • Photovoltaik
  • Speicher
  • Ladeinfrastruktur
  • Netzanschluss
  • Finanzierung
  • Noch offen

Hilfreich, aber kein Muss

  • Lastgang oder Jahresverbrauch
  • Dachpläne oder Luftbild
  • Letzte Stromrechnung
  • Geplante Vorhaben am Standort

Liegt nichts davon vor, ist das kein Hindernis. Der Lastgang lässt sich beim Messstellenbetreiber anfordern — wir sagen im Gespräch, wie.